Samstag, 21.09.2019
Oberliga U12 weiblich / 2. Spieltag
BG Dorsten – Ruhrpott Baskets Herne 41:64
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
Göttker (20), Tarchichi (12), Afallah Afkir (10), Liese (10), Drewes (4), Hamm (4), Baierl (2), Kullik (2)

Mit einem 64:41 Auswärtssieg bei der BG Dorsten startete die weibliche U12 der Ruhrpott Baskets Herne am letzten Sonntag erfolgreich in die Oberliga-Saison 2019/2020.
Für die frisch operierte RBH U12-Trainerin standen ersatzweise Nicole Moschner-Dittinger und Heiko Dittinger bei der Partie in Dorsten an der Seitenlinie. Und die brauchten zu Beginn der Partie gute Nerven: Zwar erspielten sich die spielerisch deutlich überlegenen Gäste unzählige gute Wurfpositionen und freie Korbleger, leider fand dabei der Basketball viel zu selten das gewünschte Ziel, so dass der Leistungsunterschied auf dem Anschreibebogen längst nicht so deutlich ausfiel wie die optische Überlegenheit auf dem Spielfeld. Dann verletzte sich noch im ersten Achtel (in dieser Saison gelten für den U12-Bereich die neuen Mini-Regeln des DBB, es wird in Achteln gespielt, jede Spielerin muss mindestens zwei Achtel spielen und darf höchstens 6 Achtel eingesetzt werden, es wird auf 2,60m hohe Körbe gespielt, was leider in Herne aktuell noch nicht möglich ist…etc..) mit Anna Baierl auch noch eine wichtige Leistungsträgerin des Teams so schwer, dass sie im weiteren Spielverlauf nicht mehr eingesetzt werden konnte und in der Folge auch einige Wochen ausfallen wird. Doch irgendwann platzte der Knoten und es gab auf RBH-Seite regelmäßiger Körbe zu bejubeln, dabei setzte sich die erfahrene Emma Göttker immer wieder gut in Szene, aber auch Dana-Marie Liese konnte in ihrem ersten Einsatz in einem Meisterschaftsspiel komplett überzeugen. Ein Sonderlob für eine überaus engagierte Verteidigung verdiente sich darüber hinaus Maja Hamm. Am Ende der Partie freuten sich die „Aushilfstrainer“ über einen 64:41 Sieg, der aber aufgrund von unzähligen ausgelassenen Chancen eigentlich noch viel höher hätte ausfallen müssen. Nicole Moschner-Dittinger und Heiko Dittinger: „Erst mal gehen unsere besten Genesungswünsche an Anna Baierl, so eine Verletzung ist immer ganz blöd, lässt sich im Sport aber leider nicht immer vermeiden. Gefreut haben wir uns sehr darüber, dass alle eingesetzten Spielerinnen auch punkten konnten. Gegen stärkere Gegner wird man aber eine bessere Wurfquote brauchen und auch die Intensität in der Verteidigung und die Kondition sind ganz sicher noch ausbaufähig, Talent ist in diesem Team aber jede Menge vorhanden, da sind wir uns ganz sicher!“