Samstag, 19.01.2019
Oberliga U14w / 12. Spieltag
Barmer TV – Ruhrpott Baskets Herne 72:37 (42:15)
Viertelergebnisse: 24:6 / 18:9 / 14:14 / 16:8
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
Grunwald (16), Klaus (10), Eden (6), Lange (3), Hoefener (2), Baierl, Oguz, Schwalm
Freiwurfquote: 8% (1/12)


Auch bei der 37:72 Niederlage beim Barmer TV waren die RBH-Mädchen aufgrund einer völlig verschlafenen 1. Halbzeit letztlich chancenlos.
Erneut starteten die RBH-Korbjägerinnen der weiblichen U14 äußerst verschlafen in die Partie. Nach der denkbar knappen 53:56 Niederlage im Hinspiel hatte man sich einiges vorgenommen und wollte motiviert in die Partie gehen. Und Lena Klaus erzielte dann auch nach wenigen Sekun-den die ersten Punkte der Partie. Doch durch wenig Laufbereitschaft und viele Unaufmerksamkeiten auf beiden Seiten des Feldes, mussten die Hernerinnen nach zehn Minuten bereits einen deut-lichen 6:24 Rückstand hinnehmen. Auch im 2. Viertel änderte sich das Bild kaum. Zwar erarbeitete man sich einige Freiwürfe, traf davon aber lediglich einen. Dementsprechend ging es mit einem völlig verdienten Rückstand von 15:42 in die Halbzeitpause. Nach einer intensiven Ansprache ka-men die RBH Mädels völlig verändert zurück aufs Spielfeld. In der Verteidigung wurde nun besser aufgepasst und es konnten im Angriff auch einige leichte Punkte erzielt werden, so dass sich der Rückstand im 3. Viertel zumindest nicht weiter vergrößert hat. Auch der Beginn des letzten Viertels verlief aus Herner Sicht sehr gut, so dass July Grunwald zu sechs leichten Punkten innerhalb einer Minute kam. Letztendlich ging die Partie aber völlig verdient mit 72:37 an die Wuppertalerinnen. Trotzdem haben sich heute die gesundheitlich angeschlagene Lena Klaus und U12-Spielerin Svea Hoefener ein Sonderlob verdient. Lena hat gezeigt, wie man in einer Partie auf beiden Seiten des Feldes kämpferisch auftreten muss und auch Svea hat alles gegeben und körperlich sehr gut ge-gen die teilweise deutlich größeren Gegenspielerinnen gearbeitet.
"Heute war wieder einmal deutlich mehr drin, aber wenn man in der 1. Halbzeit quasi nur körper-lich anwesend ist, kann man wahrscheinlich gegen kein Team in der Liga gewinnen. Die zweite Halbzeit hat dann gezeigt, dass die Mädels das Spiel definitiv knapper hätten gestalten können, wenn man von Anfang an voll konzentriert gewesen wäre. Wir haben uns, wie auch letzte Woche
schon, einmal mehr komplett unter Wert verkauft. Das müssen wir nächste Woche definitiv ändern! Ich kann damit leben, dass wir Spiele verlieren, aber mit der Einstellung heute kann einfach nie-mand zufrieden sein", so RBH-Trainerin Lea Franze nach der Partie beim Barmer TV.