Samstag, 09.02.2019
Oberliga U14w / 15. Spieltag
Ruhrpott Baskets Herne – Osterather TV 15:97 (6:47)
Viertelergebnisse: 4:28 / 2:19 / 7:24 / 2:26
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
Markowski (6), Klaus (4), Oguz (2), Schwalm (2), Göttker (1), Eden, Höfener, Lange
Freiwurfquote: 50 % (3/6)


Der Osterather TV, der am letzten Wochenende den TV Gerthe durch einen deutlichen 89:41 Sieg im Spitzenspiel mehr als souverän von der Tabellenspitze verdrängt hat, war der er-wartet schwierige Gegner, der sich bei den Ruhrpott Baskets souverän mit 97:15 durchset-zen konnte.
Nach einer deutlich verbesserten Leistung vor zwei Wochen gegen den TV Gerthe wollten die Her-nerinnen gegen den Osterather TV spielerisch an diese Leistung anknüpfen. Mit im Team dabei war heute wieder Lara Markowski, die ihr (hoffentlich eh nur vorläufiges) Karriereende doch noch nach hinten verschoben hat, um die Mädels nach dem verletzungsbedingten Ausfall von July Grunwald zu unterstützen. Trotzdem hatten die RBH-Mädchen über 40 Minuten große Probleme gegen den starken Gegner. Erneut konnten die vielen Fastbreaks der Gegnerinnen nicht verhin-dert werden und auch in der Offensive fehlte die Bewegung. Allerdings zeigte sich auch in diesem Spiel wieder, dass die Herner Mädchen - wenn die Gegnerinnen zum Set-Play gezwungen werden - in der Defense durchaus gut agieren und die Gegnerinnen so zu Fehlern zwingen können. Posi-tiv zu erwähnen ist heute sicherlich Hümeyra Oguz, die erneut ohne Angst agiert hat und so ge-wisse Akzente setzen konnte, obwohl sie erst wenige Monate dabei ist. Aber auch Annabell Schwalm hat in den letzten Spielen immer mehr Verantwortung übernommen.
"Im Vergleich zum letzten Spiel haben die Mädchen heute leider wieder einen kleinen Rückschritt gemacht. Ich kann gut damit leben, dass wir ein Spiel gegen einen so starken Gegner wie Osterath verlieren, aber trotzdem erwarte ich von den Mädels vollen Einsatz, der hat heute leider in zu vie-len Phasen gefehlt. Immerhin haben wir nun die schwierigsten Aufgaben in der Liga hinter uns und können in den nächsten Wochen hoffentlich noch den ein oder anderen Sieg einfahren. Ich hoffe, dass die Mädels dann auch wieder ihr eigentliches Potential zeigen", so RBH-Trainerin Lea Franze nach der deutlichen Niederlage.