Sonntag, 17.02.2019
Oberliga U14w / 16. Spieltag
ART Düsseldorf - Ruhrpott Baskets Herne 55:48 (30:26)
Viertelergebnisse: 12:13 / 18:13 / 16:10 / 9:12
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
Klaus (20), Tarchichi (10), Grunwald (8), Markowski (6), Lange (2), Schwalm (2), Eden, Gött-ker, Oguz
Freiwurfquote: 9 % (2/22)


Nach dem deutlichen 70:40 Sieg im Hinspiel war man durchaus mit der Hoffnung auf einen Sieg in die Landeshauptstadt gefahren, doch leider musste sich das Team dann mit einer 48:55 Niederlage zurück auf den Heimweg nach Herne machen.
Erneut erwischten die Basketballerinnen der Ruhrpott Baskets Herne einen schlechten Start in die Partie, den Düsseldorferinnen wurden schnell zwei einfache Korbleger geschenkt. Danach kamen die Hernerinnen besser in die Partie und konnten so mit einer knappen 13:12 Führung in die Vier-telpause gehen. Anschließend agierten die RBH-Mädchen wieder einmal zu unkonzentriert und ließen so viele einfache Punkte zu und zeigten in der Offensive nur wenig Bewegung. Dement-sprechend war der 26:30 Rückstand zur Halbzeit definitiv verdient. Nach einer langen Halbzeitan-sprache waren sich alle Mädchen einig, dass in der zweiten Halbzeit der Kampfgeist im Vorder-grund stehen sollte. Dieser stellte sich allerdings erst zu spät ein, so dass die Düsseldorferinnen zwischenzeitlich bis auf 14 Punkte mit 40:26 wegziehen konnten. Im letzten Viertel flammte nochmal kurz Hoffnung auf, als die RBH-Mädchen durch acht Punkte der starken Lena Klaus in der 37. Minute auf zwei Punkte (48:50 aus RBH-Sicht) herankommen konnten. Dann fehlte allerdings die Ruhe und Abgezocktheit auf Seiten der Hernerinnen, so dass die Gegnerinnen schlussendlich einen 55:48 Sieg einfahren konnten.
“Wir haben heute leider zu spät angefangen richtig Basketball zu spielen. Wenn wir im ersten Vier-tel bereits höher in Führung gegangen wären, hätte das Spiel sicherlich ganz anders aussehen und ausgehen können. Am Ende des Spiels hat man dann gesehen, dass den Mädels in knappen Situationen die Erfahrung gefehlt hat. Trotzdem haben wir das Spiel heute nicht im letzten Viertel verloren. Bereits von Beginn an haben die Mädchen unter ihren Möglichkeiten gespielt und über weite Teile nicht das gezeigt, was sie eigentlich können. Dass das Spiel drei Minuten vor Ende nochmal so knapp wurde, spricht aber für die Moral der Mädels. Jetzt müssen wir daran arbeiten, dass sich die Leistung dieser kurzen Phase über das ganze Spiel er strecken kann, damit wir end-lich mal wieder einen Sieg einfahren“, so RBH-Trainerin Lea Franze nach der unglücklichen Nie-derlage in Düsseldorf.