Sonntag, 31.03.2019
Oberliga U14w / 21. Spieltag
SC Bayer 05 Uerdingen – Ruhrpott Baskets Herne 107:41 (57:13)
Viertelergebnisse: 19:11 / 38:2 / 29:13 / 21:15
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
Klaus (20), Grunwald (11), Eden (8), Oguz (2), Lange, Schwalm
Freiwurfquote: 28 % (5/18)


Bei der 41:107 Niederlage beim Tabellendritten SC Bayer 05 Uerdingen war die weibliche U14 der Ruhrpott Baskets Herne erwartungsgemäß ohne Chance.
Nach dem Sieg am vergangenen Spieltag in Oberhausen konnten die Mädchen der Ruhrpott Baskets Herne zum letzten Auswärtsspiel der Saison 2018/2019 in Krefeld nur mit 6 Spielerinnen antreten. Dennoch galt es den Schwung aus den vergangenen Partien mitzunehmen und sich möglichst lange gut zu präsentieren. So schafften es die RBH-Mädchen im ersten Viertel noch gut mitzuhalten und durch gute Penetrationen zum Korb zu einfachen Punkten zu kommen. Im zweiten Viertel lies die Konzentration dann allerdings stark nach. Das Umschaltspiel funktionierte kaum noch und auch im Angriff konnten nur zwei Punkte erzielt werden. In der Halbzeitpause waren sich dann alle Mädchen einig, dass sich an der kämpferischen Einstellung etwas ändern muss und man das Spiel nicht so einfach herschenken darf. Dementsprechend motiviert starteten die RBH-Korbjägerinnen in die 2. Halbzeit. Alle Mädchen haben wieder besser in der Rückwärtsbewegung gearbeitet und vorne konnten besonders die Aktionen von Lena Klaus meist nur mit Fouls gestoppt
werden. Zwar wurden die Viertel 3 und 4 auch verloren, trotzdem haben die Mädels dort gezeigt, dass sie auch Basketball spielen können und auch mit wenig Spielerinnen ihren Kampfgeist nicht verloren haben.
"Nach dem ganz schwachen 2. Viertel haben sich die Mädels heute in der zweiten Halbzeit wieder zurück in die Partie gekämpft, darauf können sie echt stolz sein. Zwar ist die Niederlage sehr deutlich, aber dennoch haben wir nie aufgegeben. Außerdem wissen wir, dass die Krefelderinnen zu Recht so weit oben in der Tabelle stehen, deswegen kann man Spiele gegen solche Gegnerinnen ruhig verlieren. Heute hat sich allerdings auch wieder unsere Schwäche gezeigt, die Verteidigung der Fast-Breaks. Wenn wir es schaffen, die Gegnerinnen ins Set-Play zu bringen, können die Mädchen ihre Gegenspielerinnen meist gut vor sich halten, das müssen wir viel häufiger schaffen und die Fast-Breaks stoppen. Bis auf das 2. Viertel, das wir einfach vergessen müssen, haben die Mädels sich heute gar nicht so schlecht verkauft", so RBH-Trainerin Lea Franze nach der deutlichen Niederlage.