Lange war es ruhig um die Oberliga-Damen der Ruhrpott Baskets Herne, doch jetzt gibt es wieder etwas zu berichten: Nachdem das bisherige Trainer-Duo Michael Hader und Ralf Hagemeyer zum Saisonende 2017/2018 aus persönlichen Gründen zurückgetreten war, mühten sich die RBH-Verantwortlichen um einen neuen Trainer für das Flaggschiff der Ruhrpott Baskets Herne. Mit Benjamin Heck ist der neue Kapitän jetzt endlich gefunden und schon in der kommenden Woche wird der neue Mann das Steuer übernehmen und in den 1. Teil der Saison-Vorbereitung starten.
Der 32 Jahre alte Kaufmännische Mitarbeiter einer Physiotherapie-Praxis in Solingen ist seit 25 Jahren aktiver Basketballer, der in der Jugend bis zur NRW-Liga und bei den Senioren bis in die 2. Regionalliga Erfahrungen gesammelt hat. Sein halbes Leben (also seit 16 Jahren) war er zusätzlich auch schon als Trainer aktiv, verfügt in diesem Bereich also über jede Menge Erfahrung von den jüngsten Jugendteams bis hin zur Regionalliga Damen.
Und da er einen Großteil dieser Zeit im Mädchen- und Damenbasketball aktiv war, kennt ihn Heiko Dittinger - Sportlicher Leiter der Ruhrpott Baskets - eben auch schon seit mehr als einem Jahrzehnt: "Und als Benjamin Heck in der abgelaufenen Saison dann irgendwann als Schiedsrichter bei einem Spiel unserer weiblichen U16 auf dem Feld stand, da reifte der Gedanke, dass da in Zukunft eine Zusammenarbeit durchaus reizvoll sein könnte. Seitdem waren wir immer mal wieder im Kontakt miteinander und vor einigen Wochen ging dann alles recht schnell. Wir freuen uns, dass wir Benjamin als neuen Trainer unserer Oberliga-Damen gewinnen konnten und glauben und hoffen auf eine langfristige Zusammenarbeit!"
Benjamin Heck, der im Jugendbereich 2013/2014 mit der weiblichen U17 Westdeutscher Meister wurde und die Regionalliga-Damen der Velberter SG in der Saison 2015/2016 auf den 4. Tabellenplatz führte, möchte bei den Ruhrpott Baskets das Team und die einzelnen Spielerinnen weiterentwickeln. In der Vorbereitung, die am 12. & 13. Juni mit einem „Offenen Training“ starten wird, an dem auch externe Spielerinnen teilnehmen können, liegt der Fokus darauf eine Team-ID zu entwickeln, wofür das Team steht. "Da die Spielerinnen taktisch und technisch sehr gut ausgebildet wurden, möchte ich sowohl defensiv als auch offensiv sehr variabel spielen. Auch wenn es noch sehr früh ist für eine Saisonprognose, so peile ich einen Platz im Tabellenmittelfeld an", erklärt der neue RBH-Headcoach und fügt dann noch hinzu: "Seit der Gründung der Ruhrpott Baskets Herne im März 2013 habe ich die Entwicklung des Vereins interessiert verfolgt. In dem jungen Damenteam schlummert eine Menge Potenzial und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit!"