Sonntag, 31.03.2019
Bezirksliga Damen / 20. Spieltag
Ruhrpott Baskets Herne – TuS Drolshagen 80:41 (38:18)
Viertelergebnisse: 18:16 / 20:2 / 23:10 / 19:13
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
C. Przybyl (19), La. Hader (16), S. Rath (11), Hauke (10), Tews (8), Schulte Pelkum (7, 1 Dreier), Moschner (5), M. Przybyl (4)
Freiwurfquote: 47 % (7/15)


Die RBH Damen-Reserve sicherte sich in der Bezirksliga durch den deutlichen 80:41 Sieg über den TuS Drolshagen endgültig den 3. Tabellenplatz.

Im Hinspiel hatten sich die Hernerinnen erst in den Schlusssekunden der Partie hauchdünn mit 54:52 durchgesetzt. Für das Rückspiel hatten sich die Hernerinnen fest vorgenommen einen deutlicheren Sieg zu erkämpfen. Doch den besseren Start in die Partie hatten die Gäste, die schnell mit 7:3 in Führung lagen (3. Minute). In der Folgezeit kamen die Hernerinnen zwar etwas besser in die Partie, doch bis zur 8. Minute lag die Heimmannschaft immer noch mit 10:16 zurück.
Doch dann zeigte die aggressive Mann-Mann-Verteidigung der Hernerinnen immer mehr Wirkung, stolze 12 Minuten ließen die Hernerinnen nicht einen einzigen Korberfolg der Gäste zu, da man die beiden besten Spielerinnen des Gegners jetzt komplett im Griff hatte. Da die RBH-Damen in dieser Phase selbst 28 Punkte erzielen konnten, wurde aus einem 6-Punkte-Rückstand eine 38:16 Führung, erst dann erzielten die Gäste ihren einzigen Korb im 2. Viertel zum 38:18 Halbzeitstand zu Gunsten der Ruhrpott Baskets Herne.
Die Partie war somit längst entschieden, so dass RBH-Coach Heiko Dittinger in der 2. Halbzeit
konsequent durchwechseln konnte. Die Hernerinnen waren im Gefühl des sicheren Sieges dann allerdings leider etwas unkonzentriert, so dass zu oft schlechte Entscheidungen getroffen wurden, das Teamspiel kam zu kurz und schwierige Würfe wurden viel zu oft nach wenigen Sekunden genommen. Trotzdem konnten sich die Hernerinnen bis zur 35. Minute bis auf 74:30 absetzen, bevor die Gäste bis zum Spielende noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. Am Ende stand ein 80:41 Erfolg der Herner Damen, das Vorhaben im Rückspiel einen deutlicheren Erfolg einzufahren kann also mit Fug und Recht als gelungen bezeichnet werden.
„Vielleicht ist das Jammern auf hohem Niveau, aber wir müssen definitiv noch an der Wurfauswahl arbeiten, eigentlich war heute ein 24-Sekunden Zeitnehmer bei unseren Angriffen überflüssig, weil wir viel zu oft nach wenigen Sekunden mit schwierigen Würfen die Angriffe abgeschlossen haben. Auch eine Zonenverteidigung muss man mehr attackieren, mal gucken ob wir das im letzten Saisonspiel gegen Fortuna Hagen noch besser hinbekommen. Erfreulich ist auf jeden Fall die Punktverteilung, alle Spielerinnen haben mindestens 4 Punkte zu diesem deutlichen Erfolg beigetragen“, fand der gewohnt kritische Heiko Dittinger dann aber doch noch etwas Lob für den Auftritt seiner Damen.