Mittwoch, 02.10.2019
Bezirksliga Damen / 4. Spieltag
Herner TC IV – Ruhrpott Baskets Herne 53:34 (28:11)
Viertelergebnisse: 17:5 / 11:6 / 17:13 / 8:10
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
Hoffmann (8), Dach (7), Moschner (5), Roesler (4), Höper (3), M. Przybyl (2), Schneider (2), Wagner (2), Schulte Pelkum (1), Dettki, Hauke

Freiwurfquote: 60 % (6/10)

Die RBH-Reserve in der Bezirksliga wartet weiter auf den 1. Saisonsieg. Im Derby beim Herner TC IV gab es eine deutliche 34:53 Niederlage. Dabei gab aber zumindest die 2. Halbzeit, die nur ganz knapp verloren ging, viel Mut für die kommenden Aufgaben.
Das Positive vorweg: Aktuell wird der Kader der 2. Damenmannschaft immer größer, ab sofort sind auch wieder Anne Katrin Dach und Hannah Wagner für die RBH-Reserve aktiv. Trotz der Ausfälle von Klara Gockel (verletzt), Yasmine Klosek (krank) und Laura Hader (verhindert) konnte Trainer Heiko Dittinger so zum Derby beim Herner TC IV mit 11 Spielerinnen antreten. Doch leider verschliefen die RBH-Damen die ersten Minuten der Partie komplett und lagen nach nur 7 Minuten mit 2:13 zurück, diesem Rückstand sollte man im weiteren Spielverlauf kontinuierlich hinterherlaufen. Bis zur Halbzeitpause erhöhte sich der Rückstand sogar auf 11:28, bevor sich die Ruhrpott Baskets nach dem Seitenwechsel deutlich steigern sollten. Großen Anteil daran hatten die beiden „Neuen“ Hannah Wagner, die viel Intensität in der Verteidigung auf das Feld brachte, und Anne Katrin Dach, die Präsenz unter den Brettern ablieferte und zudem auch in der Offensive schon einige Akzente setzen konnte. Das 3. Viertel wurde so schon nur noch mit 13:17 relativ knapp verloren. Und als dann im Schlussviertel auch noch das Duo Marie Hoffmann und Nicole Moschner immer wieder durch gutes Zusammenspiel auffiel, da konnten die letzten 10 Minuten sogar mit 10:8 gewonnen werden. Dies änderte zwar nichts am verdienten 53:34 Sieg des Herner TC IV, aber die 2. Halbzeit hat für die kommenden Aufgaben ganz sicher jede Menge Mut gemacht. „Das muss alles zusammenwachsen, was einfach noch Zeit braucht. Aber wir haben jetzt viel mehr Möglichkeiten in den kommenden Wochen, insbesondere wenn einmal alle Spielerinnen zur Verfügung stehen. Leider muss ich dann auch einmal der einen oder anderen Spielerin sagen, dass sie leider nicht mitspielen kann, da nur 12 Spielerinnen pro Partie eingesetzt werden dürfen. Ich bin aber optimistisch, dass wir nach den Herbstferien zeitnah einen ersten Sieg einfahren können, auch wenn das Spiel beim Tabellendritten VfL AstroStars Bochum IV am 31. Oktober um 20.15 Uhr nochmal ein richtig schwerer Brocken werden wird“, analysiert Heiko Dittinger nach der Partie.