Sonntag, 29.09.2019
Bezirksliga Damen / 3. Spieltag
Ruhrpott Baskets Herne – TSV Vorhalle II 24:66 (17:26)
Viertelergebnisse: 6:9 / 11:17 / 0:19 / 7:21
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
La. Hader (8), Moschner (8), Höper (3), Hoffmann (2), Roesler (2), Schneider (1), Dettki, M. Przybyl, Schulte Pelkum

Freiwurfquote: 60 % (6/10)

Gegen den TSV Vorhalle II war die stark ersatzgeschwächte RBH-Reserve vor allem nach dem Seitenwechsel komplett chancenlos, am Ende der Partie stand eine bittere 24:66 Niederlage. Obwohl mit Klara Gockel, Melina Hauke und Yasmine Klosek gleich 3 wichtige Spielerinnen verletzungs- bzw. krankheitsbedingt fehlten, gelang der Start in die Partie noch ganz gut. Allen voran Nicole Moschner suchte immer wieder konsequent den Weg zum gegnerischen Korb, sie war für die ersten 6 RBH-Punkte verantwortlich, nach dem 1. Viertel war beim Stand von 6:9 aus RBH-Sicht noch alles möglich. Auch bis zur Halbzeitpause konnte man den Rückstand noch im einstelligen Bereich halten (17:26), doch von außen fiel so gut wie kein Ball durch die gegnerische Reuse und in der Verteidigung war man immer wieder einen Schritt zu langsam und auch die Hilfen kamen spät oder gar nicht. Was dann aber nach dem Seitenwechsel passierte, ist wohl schwer zu erklären, es brachen alle Dämme: In der Offense wurden schlechte Entscheidungen getroffen, gleichzeitig war die Transition-Defense viel zu langsam, so dass die Gäste immer wieder zu einfachen Abschlüssen kamen. Im 3. Viertel kam es zum Super-Gau, dieser Spielabschnitt ging mit 0:19 aus RBH-Sicht aus. Zwar fand man im Abschlussviertel offensiv durch Laura Hader wieder etwas besser ins Spiel, da die Defense aber nach wie vor eher einem Schweizer Käse glich, offenbarten sich immer wieder Lücken, die von den Gästen konsequent ausgenutzt wurden. Am Ende einer nach dem Seitenwechsel deprimierenden Partie stand eine 24:66 Niederlage, die man schnell abhaken muss.